Baugebiete und Schulsportanlagen

Notizen aus dem Energie Umwelt Planungs- Ausschuss

Im EUPA vom 12.06.2018 ging es im Wesentlichen um neue Baugebiete und das zentrale Thema Sportanlagen.

Bei dem FDP Antrag die Überbauung von gemeindlichen Parkplätzen zu prüfen und dafür Planungsgeld aufzuwenden konnten wir nicht zustimmen, da bei Umweltmaßnahmen geringe Mittelaufwendungen von der FDP stets abgelehnt wurden.

Für den Bereich Schulsportanlagen lag eine Tischvorlage vor, aus der eine Aussage durch die Bezirksregierung Köln zur Wertigkeit der kommunalen Sportanlagen in Bezug auf die Durchführung von Leistungskursen Sport in der Q1/Q2 der Oberstufe, hervorgeht.

Diese Wertigkeit ist bei dem Genehmigungsverfahren zur Durchführung von Leistungssport für die Oberstufen notwendig.

Nach Aussagen von Frau Hottejan (Bezirksregierung) verfügt die Gesamtschule, mit dem Sportplatz Höfferhof und der Dreifachsporthalle über eine komfortable Situation:

Die Dreifach- Sporthalle erfüllt die Anforderungen der Kernlehrpläne der Sekundarstufe 1 und 2 im Besonderen und spricht somit für eine Einrichtung des Leistungskurses.

Auch der Sportplatz Höfferhof erfüllt in seiner derzeitigen Beschaffenheit die erforderlichen Leistungskursmerkmale. Es sind keine umfangreichen Sanierungsmerkmale für die Sicherstellung des Schulsportes notwendig. Die Pflege des Sportplatzes ist entsprechend der schulischen Nutzung anzupassen.

Natürlich können wir GRÜNE die Vorstellung der CDU verstehen, die Anlagen einem heutigen Standard, wie Rasenfläche u. Tartanbahn, anzupassen. Dies ist wegen der Haushalts- Situation der Gemeinde jedoch nur nach und nach möglich. Wäre doch prima, wenn wenigstens die Sanitär- und Umkleideeinrichtungen möglichst bald saniert werden könnten.

Die Sportanlage Breitscheid um noch ein Spielfeld zu erweitern wurde als Empfehlung für den Rat mehrheitlich beschlossen. Die Befürchtungen, zu hohe Kosten, da das vorgesehene Gelände auf zu nassem Gebiet errichtet werden soll, müssen Fachplaner klären.

Bei den verschiedenen Bebauungs-Anträgen konnten wir GRÜNE nur teilweise zustimmen, da bis heute von der Verwaltung in Bezug auf Energiesparmaßnahmen (ENEV) kein Konzept vorliegt, dies stringenter zu verfolgen. Wir können uns für die Baugebiete einen jeweils „städtebaulichen Vertrag“ vorstellen, der den Einsatz und die Nutzung von regenerativen Energiemaßnahmen vorsieht.

Als negatives Beispiel ist hier der Wegfall eines zentralen BHKW (Blockheizkraftwerk) oder ähnlicher zentraler Heizanlage mit kleinem “Fern-Wärmenetz” bei dem Baugebiet “Birkenfeld- Nord” zu nennen.

Wir wünschen Ihnen eine sonnige Zeit!

Gunter Gallasch

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