Glyphosat gehört verboten

Das unsichtbare Gift

2017 fällt die Entscheidung im Milliardengeschäft mit Glyphosat. Kommt das gefährliche Ackergift für weitere 15 Jahre auf die Felder – und damit auf unsere Teller? Oder können wir Bürger/innen das stoppen? Wir denken: Das Pestizid gehört endlich verboten. Und zwar endgültig. Wir sind uns sicher: Sie sehen das auch so.

Mit der Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer hat das Ackergift aber bald eine gigantische Lobby in den EU-Fluren. Dem können wir jetzt unsere geballte Bürgermacht entgegen setzen: eine Europäische Bürgerinitiative (EBI). Die EBI ist das mächtigste Mittel für die Bürger/innen Europas, sich gemeinsam Gehör zu verschaffen. Es sollen über eine Million Unterschriften für das Glyphosat- Verbot gesammelt werden.

Der behördliche Risikobericht für das Ackergift – ist mehr als 4.000 Seiten lang. Der größte Teil des Textes ist tatsächlich von Agrar-Giganten wie Monsanto und Co. verfasst.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die Konzernvorlage weitgehend direkt übernommen, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit folgte dem wenig später.

Unabhängige Studien, die eine Krebsgefahr bei Mensch und Tier belegen, wurden einfach als „nicht relevant“ abgetan.

Das ist ein böser Trick, um das Ackergift als ungefährlich zu bezeichnen – trotz der dringenden Warnung durch die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Bitte unterstützen Sie Campact bei dieser Initiative:

 

https://www.campact.de/glyphosat/

Unsere Gesundheit aber sollte an erster Stelle stehen – und nicht die Gewinne der Agrar-Industrie.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes Wochenende

Gunter Gallasch

Nachtrag Nikolaus Randbemerkungen:

Im Nachgang zu der letzten Ratssitzung zum Haushalt 2017 haben sich CDU und FDP sicher etwas im Ton vergriffen, bei dem die Bürgermeisterin mit Verwaltung dazu aufgefordert wird „endlich anfangen sollen zu arbeiten“. Dabei wird einfach ignoriert, dass die Mitarbeiter zusammen mit der Bürgermeisterin vorher sicher ganz schön „gearbeitet“ haben um die Erhöhung der Personalausgaben von vorher ca. 500 T€ auf ca. 200 T€ zu senken. CDU und FDP sprechen in ihren Pressemitteilungen und der Internetseite jedoch immer noch von einer halben Million Mehrausgaben im Personalbereich. Offensichtlich soll hier das Amt der Bürgermeisterin „beschädigt“ werden. Das ist sicher kein guter neuer Stil! Oder haben wir schon Wahlkampf?

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