Nachhaltig. Natürlich. Ökologisch.

Ein Kapitel des NRW Wahlprogramms

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.

Für uns GRÜNE ist dieser Satz aktueller denn je. Nachhaltigkeit ist der Grundsatz unserer Politik. Wir schützen in NRW unsere Wälder, unsere Böden, unser Wasser, unsere Luft und wir sorgen für echten Tierschutz. Wir können nur erhalten, was uns erhält, wenn wir endlich ernst machen beim Klimaschutz.

Weg von Kohle und Atom

Mit Garzweiler II haben wir erstmals einen genehmigten Braunkohletagebau verkleinert. Mit dem Kohleausstiegsgesetz und dem Kohlekonsens möchten wir nun den Abschied von der Kohle in den nächsten 20 Jahren organisieren. Auch der Atomausstieg muss vollendet werden. Der deutsche Atomausstieg ist erst geschafft, wenn auch die atomare Zulieferindustrie endgültig beendet sein wird. Gleichzeitig teilen wir die berechtigte Sorge vieler Menschen vor einer atomaren Katastrophe, die von den unsicheren belgischen Reaktoren Tihange und Doel auszugehen droht. Wir unterstützen deshalb die zahlreichen atomkritischen Aktivitäten und fordern von jeder Bundesregierung, sich gegenüber der belgischen Regierung mit Nachdruck für die endgültige Stilllegung der Reaktoren einzusetzen.

Ein zweiter Nationalpark

Der Naturschutz ist eines unserer Kernanliegen. Deshalb setzen wir uns für einen zweiten Nationalpark ein. Der erste und bisher einzige NRW-Nationalpark in der Eifel ist ein großer Erfolg, seit 2007 hat sich die Zahl der Besucher fast verdoppelt. Der Bruttoumsatz ist durch den Nationalparktourismus seit 2007 von acht auf inzwischen 30 Millionen Euro angestiegen und dementsprechend hat auch die Zahl an Arbeitsplätzen zugenommen. Ein Nationalpark stärkt die Region und schafft neue Perspektiven.

Eine ökologischere Landwirtschaft

Die Landwirtschaft muss nachhaltiger und ökologischer werden. Eine immer stärker industrialisierte Landwirtschaft, die Wasser, Boden und Luft nicht schont, ist mitverantwortlich für einen hohen Artenschwund. Neben gesetzlichen Regelungen wollen wir die Bäuerinnen und Bauern dafür gewinnen, wieder stärker im Einklang mit der Natur zu wirtschaften und mehr für die Artenvielfalt zu tun. Insekten freundliche Saatmischungen und die Pflege von Streuobstbeständen sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wo aktiver Naturschutz Teil der Landwirtschaft werden kann.

Für die besinnliche Zeit zum Nachdenken.

Wir wünschen Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest

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