Anträge

Neunkirchen, den 20.11.2018

Wir bitten folgenden Antrag der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN auf die TO des Rates zu setzen:

Der Rat möge beschließen „das Experiment/Versuch Neuregelung der Radwege“ entlang der Hauptstraße in Neunkirchen umgehend zu beenden, bzw. bei der veranlassenden Behörde die sofortige Rücknahme dieser Maßnahme zu erwirken.

Begründung:

Durch diese versuchsweise Änderung der bisher praktizierten Regelung „Radwege“ wurde eine große Verunsicherung und Gefährdung aller Radfahrer*innen ausgelöst. Das gilt im Besonderen für die jugendlichen und älteren Verkehrsteilnehmer*innen. Auch alle Autofahrer*innen mussten sich auf die neue prekäre Situation einstellen. (Gott sei Dank, sind bisher keine gravierenden Unfälle passiert!)

Für die nicht „adäquaten“ Radwege muss umgehend eine rasche fachliche Planung stattfinden und umgesetzt werden, um dem zunehmenden Radwege Verkehr und der Mobilität den notwendigen Raum zu geben.

Finanzielle Auswirkungen: Für die Herstellung des „alten“ Zustandes geringer Aufwand.


 

Neunkirchen, den 02.07.2018

Anfrage der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN:

Ergänzungen zu den neuen Baugebieten

Wir bitten um Prüfung, welche Möglichkeiten für die Gemeinde bestehen, einen städtebaulichen Vertrag für neue Baugebiete mit den Nutzern zu schließen?

Die Grundlage ist § 11 BauGB, hier die Nutzung erneuerbarer Energien, entsprechend den mit den städtebaulichen Planungen und Maßnahmen verfolgten Zielen und Zwecken, die Nutzung von Netzen und Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung sowie von Solaranlagen für die Wärme-, Kälte- und Elektrizitätsversorgung, umzusetzen.

Welche vertraglichen Voraussetzungen müssen geschaffen werden um dies zu realisieren?

Begründung:

Zum Erreichen der Klimaziele und Entwicklung der Gemeinde zu einer liebenswerten Klimakommune.


Neunkirchen, den 14.03.2018

Anfrage

Hiermit fragen wir an, ob und wann voraussichtlich die Dusch- und Umkleideräume auf der Sportanlage Höfferhof saniert werden können. Die Verwaltung möchte bitte prüfen, ob es möglich ist, mit geringem Aufwand zu einem gebrauchstüchtigen Zustand zu kommen. Hierbei ist darzustellen, durch welche Mittel die Instandsetzung erfolgen könnte.
Dabei wurde überlegt, dass Mittel aus dem Bereich Flüchtlingswohnen und Sanierung bereit zu stellen wären, da die Höfferhof Räumlichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen verwendet wurden.
Natürlich ist uns bekannt, dass auch schon vor der vorgenannten Unterbringung, die Räumlichkeiten nicht in einem besten Zustand waren.
Natürlich kann es auf längere Sicht ggf. günstiger sein, einen Neubau zu erstellen.


Neunkirchen, den 23.04.2017

Antrag

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Hiermit stellen wir den Antrag auf dem Parkplatz gegenüber vor dem Rathaus eine Ladestation für Elektro- Autos zu errichten.

Alternativ könnte natürlich eine andere Stelle vorgeschlagen werden. Zum Beispiel Busbahnhof vor dem AK.

Begründung:

Unterstützung und Entwicklung der Elektromobilität zur Reduzierung des CO 2 Ausstoßes. Hierdurch werden die gesteckten Umweltziele früher erreicht.

Finanzielle Auswirkung: Nach Auskunft von Frau Klein, liegt bereits ein älteres Angebot vor. Die heutigen Kosten werden auf ca. 7.000 € geschätzt; davon werden 40 % als Zuschuss gewährt, sodass 4.200 € notwendig sind. Unser Deckungsvorschlag zur Finanzierung des Eigenanteils: Der Restbetrag der Anschaffungskosten des zweiten E-Autos (Geplant 30.000 €).


Neunkirchen, den 5.4.2016

Vorschlag zum Klimaschutzkonzept der Fraktion

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

 

Die Konzepte der Fraktion Bündnis90/Die Grünen zielen grundsätzlich auf die unmittelbare Umsetzung bereits vorhandener Technologien zur Ressourcenschonung ab. Es liegt uns fern, hier auf den „Stein der Weisen“ in Form einer universellen Ideallösung zu warten.

Naturgemäß spielen die Möglichkeiten zur Energiesparsamkeit und Verbrauchssenkung die größte Rolle bei realistischen Lösungsansätzen. Der Heizenergiesektor birgt hier enormes Einsparpotential, das stärker genutzt werden kann.

 

  • Als konkretes kommunales Projekt stellen wir uns ein integriertes Wärme- und Energienutzungskonzept für den kommunalen Gebäudekomplex, bestehend aus Rathaus, Gesamtschule, Grundschule, Mensa und den Turnhallen, vor.

 

  • Als weitere Möglichkeit für einen Energie- und Wärmeverbund käme die Integration von Antoniuskolleg, Aquarena, Turnhalle, neues Feuerwehrhaus und gegebenenfalls die Gebäude der Firma Thurn in Frage.

 

Unseres Erachtens bietet sich für diese Größenordnung folgende Kombination am Markt verfügbarer Technologien an:

großflächige Nutzung der vorhandenen Dachflächen durch Photovoltaik als primäre Energiequelle, im Verbund mit einem passenden Redox-Flow-Speicher und einem Pellet- oder Hackschnitzel-betriebenen Blockheizkraftwerk als Reservepuffer.

Weiterhin muss der Einsatz von Tiefen-Geothermie ernsthaft geprüft werden. Wie bereits 2015 auf einer diesbezüglichen Fachtagung in Essen deutlich wurde, ist unsere Gemeinde hierfür geradezu prädestiniert.

Begleitet werden soll ein solches Projekt durch die Energieagentur NRW, die ihre Dienste für solche Entwicklungen ausdrücklich anbietet und die Fördermöglichkeiten kennt.

 

Neunkirchen, den 1.4.2016

Bezugnehmend auf den Antrag der FDP-Fraktion vom 25.2.2016 hinsichtlich des erwünschten Mitspracherechtes der Gemeinde auf die Farbgebung der Baulichkeiten des Thurn-Geländes, erlaubt sich die Fraktion Bündnis90/Die Grünen auf die neuesten Entwicklungen der Farb-Technologie hinzuweisen. Die Siegwerk Druckfarben AG hat auf Basis der Stealth-Technik der amerikanischen Luftwaffe eine Tarnfarbe entwickelt, die die Monsterhallen der Thurnwerke optisch zum Verschwinden bringen können. Bekannte Lokalpolitiker als Testpersonen am Modell gaben sich begeistert : “Damit ist die Kuh vom Eis!”


Neunkirchen, den 29.2.2016

Ergänzend zum Städtebaulichen Vertrag stellt die Fraktion B´90/ DIE GRÜNEN folgenden Antrag:

Die im Bebauungsplan Neunkirchen Süd 3. Änderung ausgewiesene Photovoltaik-Fläche, wird in gleicher Größenordnung in den städtebaulichen Vertrag als Anhang zur 4. B-Plan-Änderung Neunkirchen- Süd, übernommen. Die PV- Anlagen können auf den Dachflächen oder Anderswo ausgewiesen und installiert werden. Die technische Umsetzung sollte in den nächsten 2 – 3 Jahren erfolgen.
Begründung: Klimaschutz-wirksame Kompensation der weggefallenen PV- Flächen.

Anmerkung: Wir sind immer noch der Meinung, dass die in der letzten Ratssitzung vorgenommene Entscheidung zur Vertagung der Entscheidung über den städtebaulichen Vertrag hinsichtlich des Thurn-Geländes nicht korrekt erfolgt ist, da der städtebauliche Vertrag unser Ansicht nach vorab entschieden werden müsste. Wir behalten uns deshalb eine rechtliche Überprüfung dieses Vorgangs durch die Aufsichtsbehörden vor.


Neunkirchen, den 10.02.2026

Antrag zum IKK (Integriertes Klimaschutzkonzept) Radwegekonzept

Antragstellung:

Wir bitten um Darstellung der gesamten Radwegesituation in Neunkirchen-Seelscheid, zum Zwecke der Erstellung eines Gesamtkonzeptes. Besonders sind dabei Bürgerinnen und Bürger durch Mitwirkung zu beteiligen. (Infoveranstaltungen, etc.)

Hier bitten wir um Festlegung der Reihenfolge, wie diese „Bauabschnitte“ abgearbeitet werden sollen.

Die Fraktion B´90/GRÜNE sehen die Streckenverbindungen Neunkirchen-Pohlhausen, Pohlhausen-Seelscheid und Mohlscheid- Nackhausen- Seelscheid als vordringlich an.

Ferner sind die vorhandenen Radwege deutlicher zu markieren (Farbmarkierung, Beschilderung)

Dabei ist auch ein besonderes Augenmerk auf sichere Schulradwege zu den Schulen und Sportplätzen zu legen.

Begründung:

Im Zuge der Aktivitäten zum Thema Klimaschutz, als Beitrag zur Schadstoffminimierung, ist es erforderlich, nach und nach den Bürgerinnen und Bürgern ein sicheres Radwegenetz zur Verfügung zu stellen.

Dies sollte auch beim „Runden Tisch Klima“ ein Besprechungspunkt sein.

Finanzierung:

Das Konzept soll dazu beitragen Anträge an „öffentliche Fördertöpfe“ stellen zu können. Nächster Antrags- Termin ist spätestens der 31.03.2016

Siehe auch Kommunalrichtlinie unter Punkt 3: http://www.klimaschutz.de/sites/default/files/page/downloads/mb_investive_massnahmen.pdf