industry-611668_1920

Round Table Klimaschutz

Anmerkungen Runder Tisch

Am Mittwoch, den 6.4., fand nach langjährigen Forderungen der Grünen, endlich ein runder Tisch “Klimaschutz” statt.  Die Gespräche kreisten vor allem um das von der Verwaltung erstellte Integrierte Klimaschutzkonzept (IKK) und dessen formale Ausgestaltung. Einhellig wurde die Möglichkeit der Installation eines geförderten Klimaschutzmanagers für die nächsten Jahre ausgeschlossen. Leider ist aber über konkrete Maßnahmen noch wenig diskutiert worden, man hat sich aber auf ein weiteres Treffen verständigt. Wir hatten den Eindruck, dass die Notwendigkeit, die Gemeinde mit konkreten Handlungsanweisungen in Richtung vermehrter Nutzung regenerativer Energien zu bringen, noch nicht in allen Köpfen angekommen ist.

Warten ist keine Option

Naturgemäß spielen die Möglichkeiten zur Energiesparsamkeit und Verbrauchssenkung die größte Rolle bei realistischen Lösungsansätzen. Der Heizenergiesektor birgt hier enormes Einsparpotential, das stärker genutzt werden kann. Leider wurde in den vergangenen Jahren das Wärme-Contracting für jede gemeindliche Liegenschaft einzeln abgeschlossen. Dadurch ist die Möglichkeit eine ressourcenschonende Lösung für größere Gebäudekomplexe zu finden, stark eingeschränkt. Dies muss im Zuge der nächsten Jahre durch kurz laufende, angepasste Verträge ermöglicht werden.

Zudem muss die Vergabepraxis darauf hin angepasst werden, dass Projekte, die den Einsatz regenerativer Energien beinhalten, eine bessere Chance zur Verwirklichung haben, d.h. dass die Haltung, immer das kurzfristig billigste Angebot anzunehmen, aufgeweicht wird.

Als konkrete kommunale Projekte stellen wir uns integrierte Wärme- und Energienutzungskonzepte für größere Gebäudekomplexe vor, die eine großflächige Nutzung von Photovoltaik  im Verbund mit passenden Redox-Flow-Speichern und mit Biomasse betriebene Blockheizkraftwerke als Reservepuffer, beinhalten.

Weiterhin muss der Einsatz von Tiefen-Geothermie ernsthaft geprüft werden. Wie bereits 2015 auf einer diesbezüglichen Fachtagung in Essen deutlich wurde, ist unsere Gemeinde hierfür geradezu prädestiniert.

Begleitet werden sollen solche Projekte durch die Energieagentur NRW, die ihre Dienste ausdrücklich anbietet.

 

Neues Mitglied in unserer Fraktionsrunde

Als neue sachkundige Bürgerin (SKB) für den Schulausschuss und den Familienausschuss konnte Frau Melanie Striegler gewonnen werden.

Sie ist verheiratet, Mutter von drei Kindern, 33 Jahre alt. 2002-2009 Studium der Rechtswissenschaft. 2004 – 2008 Assistentin des Vertriebsleiters, DEKRA Certification GmbH. 2012 – aktuell Studium B. A. Politik, Verwaltungswissenschaft und Soziologie.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld